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Meine Seele findet keine Ruhe Multi-cache

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Sissi Voss: Da dieser Cache seit Monaten inaktiv oder nicht zu finden ist, archiviere ich das Listing, damit er nicht mehr auf den Suchlisten auftaucht bzw. neue Caches blockiert. Falls du den Cache innerhalb der nächsten drei Monate reparieren oder ersetzen möchtest, schreibe mir bitte per E-Mail. Sofern der Cache den aktuellen Guidelines entspricht, hole ich ihn gerne wieder aus dem Archiv.

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Hidden : 1/29/2008
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Parken kannst Du Dein Vehikel bei N 49° 08.295 E 009° 14.246

Zur Lösung des Caches benötigt man ein Handy. Also bitte unbedingt mitnehmen!

Auch der Friedhofsplan kann zur Orientierung gute Dienste leisten!

Um eventuelle Beerdigungsfeierlichkeiten, die in der Regel Montag bis Freitag vormittags stattfinden, nicht zu stören, empfiehlt es sich, den Cache nachmittags zu machen.

 

 

Meine Seele findet keine Ruhe – hilf mir!

 

Es war kein toller Arbeitstag in der Pizzeria. Ich hatte Streit mit meinem Geschäftspartner Alfonso. So beschloss ich früher nach Hause zu gehen, um noch mit Fabio und Paolo, meinen Kindern zu spielen. Meine Frau Maria erwartete mich schon und überraschte mich mit leckerer Pasta.

Doch es kam an diesem Abend alles anders, als ich dachte. Um 22.30 Uhr ging ich nochmals kurz aus dem Haus, um mir Zigaretten am Automat zu holen. Als ich gerade die Münzen einwarf hörte ich nur ein dumpfes Geräusch. Ich spürte, wie etwas in mich hineinfuhr. Ich konnte überhaupt nicht realisieren, was geschehen war. Ich sackte zu Boden und war tot. Ich hätte mir wirklich was besseres vorstellen können, als an diesem Abend mit gerade 40 Jahren erschossen zu werde. Es dauerte dann noch 20 Minuten bis mich jemand entdeckte. Komisch war, dass ich mich selbst von der Seite sah. Ich stand neben mir – neben meinem toten Körper. Doch mich schien niemand zu sehen und zu hören. Der herbeigerufene Notarzt stellte meinen Tod fest. Ich bin tot und lebe doch.

Schon bald brachten sie mich auf den Hauptfriedhof in Heilbronn.

 

Stage 1: N 49° 08.266 E 009° 14.203

Sie legten mich ins Leichenhaus in die erste Kabine. Links neben dem Eingang fiel mir die Ruhestätte eines Heilbronner Ehrenbürgers auf, der im Jahr ___ (= Antwort A) gestorben war.

 

Stage 2:

Am nächsten Tag um 10 Uhr sollte ich dann beerdigt werden. Ein Wunsch war eine Feuerbestattung. Alle kamen sie. Alle weinten. Meine beiden kleinen Jungs konnten sich kaum auf den Beinen halten. Ich hätte Sie am liebsten fest gedrückt und getröstet, doch sie nahmen mich nicht wahr. Pünktlich um 10.30 Uhr am Morgen des 16. August 1980 setzte sich der Trauerzug vom Leichenhaus in Richtung Krematorium in Bewegung. Kurz vor dem Krematorium hievten die Leichenträger meinen Sarg vom Fahrgestell und trugen diesen die ___ Stufen (= Antwort B) zum Krematorium hinauf.

 

Stage 3:

Als ich ins Krematorium hineingetragen wurde begann die Orgel zu spielen. Anschließend sprach der Pfarrer ein kurzes Gebet. Die ganze Trauergemeinde stimmte anschließend in einen Choral ein. Es folgte eine kurze und zu Herzen gehende Predigt. Nach einem weiteren Gebet mit anschließendem Segen folgte ein Musikstück. Dabei senkte sich mein Sarg ab und verschwand in der Tiefe des Krematoriums. Die ganze Szene war an Dramaturgie nicht zu überbieten. Komisch war nur, dass meine Frau Maria relativ gefasst blieb. Vielleicht stand sie ja nur unter Schock. Oder war da was anderes? Was sollte Maria nun allein mit der Pizzeria anfangen, die mir mein Vater erst vor zwei Jahren übertragen hatte? Zum Glück lief gerade das Restaurant gut – wären da nicht die Männer in den schwarzen Anzügen. Und wie sollte Maria nun unsere beiden Jungs ganz alleine erziehen?
Wenn ich nur wüsste, wer mich umgebracht hat und weshalb ich sterben musste! Man erschießt doch nicht einfach jemanden hinterhältig von hinten. War es ein Rachemord?
Als die Trauerfeier zu Ende war, wollte ich meiner Familie nach Hause folgen – auch wenn sie mich nicht wahrnehmen konnten. Wie es mit meinem leblosen Körper im Krematorium weitergehen sollte, war mir egal. Ist ja eh’ nur eine Hülle. In drei Tagen werde ich verbrannt sein und anschließend in einem Urnengrab beigesetzt werden. Also lieber meinen beiden Jungs und Maria hinterher. Und so folgte ich Maria und den beiden Jungs Richtung Hauptausgang. Doch was dann geschah war eigenartig. Ich konnte das Friedhofsgelände nicht verlassen. Obwohl das Friedhofstor weit offen war, konnte ich nicht hindurchgehen. Irgendeine Kraft hielt mich zurück. Ich versuchte es mehrmals, mit und ohne Anlauf - allerdings ohne Erfolg. Ich lief wie gegen eine Wand. Und so musste ich leider zusehen, wie sich Maria mit meinen Jungs immer weiter von mir entfernten. Frustriert ließ ich mich auf einer der insgesamt ___ (= Antwort C) grünen Bänke auf dem Vorplatz zwischen Sozialgebäude und Krematorium nieder. (Bitte mit 15 Bänken rechnen, da zur Zeit nicht alle Bänke aufgestellt sind)

 

Stage 4:

Eigentlich müsste mir jetzt zum Heulen sein, doch nach einiger Zeit musste ich richtig laut lachen und das auf dem Friedhof. Schon makaber. Ich, Carlo, bin ein lebender Toter, der auf dem Heilbronner Friedhof gefangen ist.

Doch plötzlich blieb mir das Lachen im Halse stecken. „Was lachst Du, Bruder!“ Hatte ich das richtig verstanden? Ich hatte doch soeben eine Stimme hinter mir gehört. Ich drehte mich um und sah einen älteren Mann. „Willkommen bei den Seelen, die keine Ruhe finden“, sagte er. „Wer bist Du?“ fragte ich, „Etwa der Teufel?“. „Nein“, sagte er und grinste dabei. „Du bist hier nicht der Einzige. Alle, die nicht zur Ruhe kommen leben hier. Mein Name ist Max. Da Du hier noch einige Zeit verbringen wirst, werde ich Dir zunächst mal den Friedhof zeigen.“
Ohne weiter nachzufragen, folgte ich ihm stumm. Wir gingen den Hauptweg, der zwischen Abteilung 1 und 2 beginnt, bis zum südlichen Ende entlang. Der Hauptweg ist mit ___ Platanen-Bäumen (= Antwort D) gesäumt.

 

Stage 5:

Auf dem Hauptweg passierten wir auf der linken Seite die Dachsteingräber. Der Gedenkstein bei den Dachsteingräbern hat ___ Buchstaben/Ziffern (= Antwort E) und gibt Auskunft, was sich hier im Jahre 1954 zugetragen hat.

 

Stage 6:

Der Hauptweg endet im Süden am Grab eines Heilbronner Ehrenbürgers und Ex-Oberbürgermeisters, der im
Jahr ___
(= Antwort F) gestorben ist.

 

Stage 7:

„Nun zeige ich Dir das Grabmal „Weipert“ in Abteilung 20 des Hauptfriedhofs.“ Wir ließen uns auf einer Bank der
insgesamt ___ Bänke des Grabes Weipert
(= Antwort G) nieder. Max erzählte mir, dass die Familie Weipert im Jahr 1877 eine Maschinenfabrik gegründet hat, die heute nicht mehr existiert. In einem ehemaligen Fabrikgebäude der Firma Weipert ist heute die „Innovationsfabrik Heilbronn“ untergebracht.

 

Stage 8:

„Eine weitere Heilbronner Unternehmerfamilie, die ich dir zeigen werde“, sagte Max, „ist das Grab der Familie Knorr. Es befindet sich in Abteilung 18 des Hauptfriedhofs. Das Unternehmen wurde 1838 von Carl Heinrich Theodor Knorr gegründet. Noch heute werden in Heilbronn Knorr-Suppen und Saucen produziert, allerdings ist die Firma nicht mehr im Knorr-Familienbesitz." Das Grabmal der Familie Knorr mit seinem großen weißen Engel und der Metall-Rose mit ___ Blättern am Stiel (= Antwort H) ist sehr eindrucksvoll.

 

Stage 9:

Anschließend gingen wir zu Abteilung 17 und betrachteten das Grabmal Schliz. Die Grabstätte ist ein imposanter Magalithbau, der von zwei lebensgroßen trauernden Kinderfiguren flankiert wird. Am Grabmal sind ___ (= Antwort I) Schlangen zu sehen. Alfred Schliz war ein berühmter Anthropologe und Archäologe. Er gründete das Naturhistorische Museum in Heilbronn, das im Alten Friedhof untergebracht war und beim Luftangriff 1944 zerstört wurde. Die Villa Schliz befindet sich nur unweit von hier in der Alexanderstraße 53 (bei N 49° 08.109 E 009° 14.004) und ist eine der noch wenigen erhaltenen Jugendstilvillen der Stadt Heilbronn.

 

Stage 10:

„So, jetzt werde ich dir noch die Soldatengräber, ein Gräberfeld ehemaliger polnischer Zwangsarbeiter sowie das Euthanasie-Mahnmal zeigen. Das Euthanasie-Mahnmal (zwischen Abt. 16b / Abt 31) erinnert an den Tod von ___ Euthanasie-Opfer
(= Antwort J)“ sagte Max.

 

Stage 11:

„Als letzte Station werde ich Dir noch die Gräber der totgeborenen Kinder zeigen, die Schmetterlingsgräber genannt werden“, sagte Max. Bei den Schmetterlingsgräber sind ___ (= Antwort K) Säulen aus Stein zu sehen.

 

Stage 12: N 49° 08.093 E 009° 14.224

„Nun habe ich Dich ziemlich lange durch den Hauptfriedhof geführt. Hier endet meine Führung für heute“ sagte Max.
Das kann doch noch nicht alles gewesen sein, dachte ich mir. Ich wollte von Max wissen, ob es denn keine Möglichkeit gibt, wie man mich von diesem Zustand erlösen kann. Er antwortete: „Von diesem Zustand kann Dich nur ein Lebender erlösen, der den geheimen Code kennt und weiß, wie er mit dir in Kontakt treten kann. Die Anleitung hierzu ist bei N 49° 08.093 E 009° 14.224 deponiert. Achtung: Bitte egal was kommt Handy nicht auf Lautsprecher schalten!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

 

 

Achtung: Diese Geschichte ist frei erfunden. Ähnlichkeiten mit lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig!

Weitere Infos sind nach Heben des Caches unter http://freenet-homepage.de/ruhesanft zu finden.

Additional Hints (Decrypt)

Fgntr 4: Dhrefhzzr 11 Fgntr 12: Ebue

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)